A l l g e m e i n e s


Die Planung einer längeren Reise ist ein weit gestecktes Thema. Hier sollen nur die wichtigsten Punkte aufgeführt werden. Punkte bei denen wir im Internet nur unvollständige oder vage Informationen gefunden haben, sind hier aufgelistet, vielleicht hilft es ja bei den eigenen Entscheidungen weiter. Kurz angesprochen an dieser Stelle nur die folgenden Punkte:

  • Wohnung:
    Wurde uns gekündigt, hätten wir aber auch selbst wegen der hohen Kosten gekündigt. Der grösste Teil der Wohnungseinrichtung wird bei einer lieben Tante untergestellt. Ein paar wichtige Dokumente bei meiner Mutter. Vorher haben wir aber viele Sachen verschenkt, verkauft und weggeschmissen. So bleibt zum Unterstellen nicht mehr so viel übrig.
  • Autos:
    Der Mitsubishi Sigma wird verkauft (war ein schönes aber sinnloses Spielzeug), die Ente wird untergestellt (ist immer gut ein billiges Auto zu behalten) und der Bus wird mitgenommen.
  • Autoversicherung
    Kündigen und die letzte Beitragsrechnung aufheben, dann behält man die Schadensfreiheitsklasse und die Prozente. Bei der HUK-Coburg bleiben die Daten 7 Jahre im System gespeichert.
  • TÜV
    Kann man getrost vergessen, weil er in diesen Ländern nicht interessiert. Wieder in Deutschland muss man dann zum ersten TÜV nach der Grenze, wenn der TÜV bei der Rückkehr abgelaufen ist. Wichtig ist aber, dass das Auto die ganze Zeit zugelassen war, sonst braucht man eine Neuzulassung nach §21.
  • Anschlüsse
    Telefon, Strom, Internet rechtzeitig kündigen, so dass die letzte Rechnung noch vor Abreise eintrifft.
  • Pässe
    Am besten nochmal einen neuen Reisepass ausstellen lassen. Kinder brauchen für einige Länder Südamerikas einen eigenen Ausweis mit Lichtbild. Und jetzt sind Ausweise noch preiswert - ab 2006 soll ein Ausweis über 50 Euro kosten. Spezielle Visa sind für Südamerika nicht nötig.
  • Finanzen
    Kreditkarte vorher nochmal verlängern. EC-Karte geht in Südamerika auch, aber verlängern ist nicht möglich. Wenn die Karte verlohren geht, bekommt man zwar eine neue, aber die Gültigkeit wird dabei nicht verlängert. Die Verlängerung der Gültigkeit wird nur dann gemacht, wenn die Karte kurz vor Ablauf der Gültigkeit verlohren geht. Ein bischen Geld auf dem Girokonto lassen, den Rest so anlegen, dass man monatlich drankommt. Dafür dann einer Vertrauensperson eine Vollmacht ausstellen. Wenn man guten Kontakt zum Bankberater hat, dann reicht auch eine Mail und der Berater schiebt das Geld vom Sparbuch auf das Girokonto. Und ein paar Traveler-Schecks, die sind sicher aber dafür auch nicht so leicht einzutauschen.
  • Traveler-Schecks
    Vor Abreise sollte man sich ein paar Traveler-Schecks in US-Währung besorgen. Die sind für ein Prozent des Wertes versichert und werden bei Diebstahl oder Verlusst vollständig ersetzt. Also ein gutes Geldpolster für Zeiten in denen die Geldkarten nicht funktionieren. Die Traveler-Schecks konnten wir bisher in allen grösseren Städten problemlos eintauschen. Einmal konnte aber der Scheckbetrag nicht in der Landeswährung, sondern nur in US-Dollar ausbezahlt werden. Deshalb sind Schecks in US-Währung in Südamerika besser als Schecks, die auf Euro ausgestellt sind. Die zu zahlende Kommission betrug bisher immer 2 Prozent.